Über den Friedensball
Bereits seit 2006 veranstalten die Österreichischen Friedensdienste (ÖFD) den Friedensball.
Dieser vielleicht etwas sperrige Name für eine Veranstaltung, die sich mit herkömmlichen Bällen nur wenig teilt, entsprang dem unserer Meinung nach unhaltbaren Umstand, dass es in Österreich für jede nur erdenkliche Sache einen eigenen Ball gibt, nur für den Frieden nicht.
Daher also Friedensball.
In all den Jahren wurden nicht nur eine balkaneske DJ-Line, eine Tombola, ein unterlagentaugliches Buffet, die eine oder andere (mitternächtliche) Überraschung und was uns die weniger dogmatische Hälfte des klassischen Balltreibens sonst noch Schönes, Lustiges und Angenehmes gelehrt hat, serviert, sondern auch die höchstwahrscheinlich lebendigste Musik, die je eine Veranstaltung namentlich ähnlicher Art gesehen hat.
Der Reinerlös der Friedensbälle kam immer den Österreichischen Friedensdiensten (siehe auch: mehr zu den ÖFD) zugute, die von 1993 bis 2004 FriedensdienerInnen in die Länder des ehemaligen Jugoslawiens entsandt haben.
Mit der Kampagne "zuFrieden!? – Kampagne zur Einführung Freiwilliger Ziviler Friedensdienste" (siehe auch www.zfd.at), die 2004 ins Leben gerufen wurde, zielen die ÖFD auf die Etablierung eigenständiger Ziviler Friedensdienste ab, welche es Menschen aus Österreich ermöglichen sollen, sich im In- und Ausland an Friedensdienst-Einsätzen zu beteiligen.
